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2008-04-30 - Welcome to the "Long Night of Science" on May 31 at the IfN
Are you interested in grey cells, white mice or blue proteins? Come and do experiments with our scientists.
Unser Gehirn ist ein biologisches Wunderwerk, es ist Speicher für unzählige Informationen, vermittelt Umwelteindrücke und entwickelt Problemlösungsstrategien – also quasi Festplatte, Scanner und Prozessor in Einem. Aber anders als im Computer sind Erinnern und Gedächtnis kreative Prozesse, die durch Aufmerksamkeit und Motivation entscheidend beeinflusst werden. Wie kann man solche Zusammenhänge im Labor untersuchen?
Unsere Verhaltensneurologen demonstrieren Ihnen mit kleinen Tests und Versuchen, wie das menschliche Gehirn scheinbar Wichtiges von Unwichtigem trennt, wie es Aufmerksamkeit gezielt steuern kann, und wie Motivation das Lernen beeinflusst.

Sind „graue Zellen“ wirklich grau? Wie groß ist eigentlich so eine Nervenzelle, und wie viele davon gibt es im Gehirn? Sind alle Neuronen gleich oder ist jede von ihnen ein unverwechselbares Individuum? Lassen Sie sich mit kleinen Experimenten und Demonstrationen von unseren Anatomen, Molekularbiologen und Neurochemikern erklären, wie das Gehirn von innen aussieht, wie viele Gene und Proteine darin aktiv sind, und was man von grünen Fliegen lernen kann.
Sie können selbst Schnittpräparate aus dem Hirn anfärben und unter dem Mikroskop betrachten, Proteine analysieren und die Erbsubstanz DNA isolieren.

Zur „Langen Nacht“ bekommt die Öffentlichkeit auch Gelegenheit, den 7Tesla-Tomografen zu besichtigen und sich über die aktuelle Forschung mit diesem Gerät zu informieren. Welche neuen Möglichkeiten bieten 7 Tesla? Können wir damit jetzt etwa Gedanken lesen? Wie können wir eine einzelne Stimme aus dem Gewirr anderer akustischer Eindrücke heraushören? Und wie arbeiten eigentlich Hörprothesen? Neurowissenschaftler und HNO-Spezialisten stehen Rede und Antwort.

Spätestens seit dem Film „Ratatouille“ wissen alle Kinobesucher, dass Ratten kluge, empfindsame Tiere sein müssen, und Mäuse kennen sich – zumindest im Fernsehen – gut mit Lach- und Sachgeschichten aus.
Aber wie orientieren sich Maus oder Ratte wirklich in unbekanntem Gelände? Wie schaffen sie es, im Wasser verborgene Plattformen zu finden, und warum sind manche Tiere ängstlicher als andere?
Schauen Sie unseren vierbeinigen Probanden beim Lerntraining zu und lassen Sie sich von den Verhaltensforschern vergnügliche Einblicke in tierische Lernstrategien vermitteln.

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last update: 2013-02-08 report a bug print this page