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News

2010-06-08 - IfN-Vorträge zum Wissenschaftssommer
Am Mittwoch, dem 9. Juni, werden um 17 Uhr und um 19 Uhr zwei popularwissenschaftliche Vorträge im Rathaus gehalten
17 Uhr: Reinhard König

„Jenseits unserer Vorstellungskraft – Magnetfelder in den bildgebenden Verfahren der Hirnforschung“

In allen Bereichen des Lebens, ob zuhause, bei der Arbeit oder in der Natur, sind wir von Magnetfeldern umgeben. In den meisten Fällen sind sie relativ klein und für unsere Sinne nicht wahrnehmbar — zum Beispiel das Magnetfeld der Erde. In der Hirnforschung macht man sich Magnetfelder zunutze, um Einblicke in die Anatomie des Gehirns und seine komplexen Vorgänge zu erhalten. Zur Auflösung räumlicher Strukturen nutzt man in der Magnetresonanztomographie (MRT) Felder, die zehn- bis hunderttausendmal größer sind als das Erdmagnetfeld. Im Gegensatz dazu wird in der Magnetenzephalographie, mit der zeitliche Vorgänge hochauflösend darstellbar sind, das vom Gehirn selbst produzierte Magnetfeld gemessen — und das ist winzig klein, weniger als ein Millionstel des Magnetfelds der Erde.

19 Uhr: Constanze Seidenbecher

„Einsteins Frühstück – oder: Wie kommt die Energie ins Hirn?“

„Voller Bauch studiert nicht gern“ oder „Essen hält Leib und Seele zusammen“ – glaubt man dem Volksmund, so hat die Nahrungsaufnahme großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Manche Lebensmittel gelten gar als „Nervennahrung“ und sollen – ähnlich wie bei sportlichen Herausforderungen – auch geistige Leistungen verbessern. Doch warum sind Gehirnprozesse wie Aufmerksamkeit, Lernen oder Gedächtnis so energieintensiv? Wie viel Energie braucht das Hirn eigentlich im Laufe eines Tages? Und wie gelangen die Nährstoffe bis zu den Nervenzellen? Die Zuhörer erwartet ein unterhaltsamer Einblick in den Energiestoffwechsel des Gehirns. Ganz nebenbei erfahren sie, was Geistesgrößen wie Einstein, Leibniz oder Goethe gern zum Frühstück aßen.

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last update: 2013-02-08 report a bug print this page