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2012-11-05 - Die Leibniz-Forschungsverbünde (VIII von IX): „Gesundes Altern“ Wie können wir länger gesund leben?
Für die meisten Menschen ist heute die hohe Lebenserwartung ab einem fortgeschrittenen Alter mit einer zunehmenden Anfälligkeit für chronische Erkrankungen erkauft. Am häufigsten sind kardiovaskuläre Leiden mit Arteriosklerose, Diabetes, chronische Gelenkveränderungen mit Dauerschmerz und Einschränkung der Beweglichkeit sowie Hirnabbauprozesse, etwa durch Alzheimer. Zusammen mit ebenfalls chronischen Erkrankungen wie Krebs, Atemwegsproblemen, Leberleiden und psychischen Erkrankungen und Instabilitäten ergibt sich das Bild der sogenannten Multimorbidität vieler Patienten über 65 Jahre. Diese überleben dank verbesserter medizinischer Betreuung länger. Damit wird deutlich, dass das vordringliche Ziel der Altersforschung nicht die gezielte weitere Erhöhung der Lebenserwartung an sich, sondern die Verlängerung der Lebenszeit in Gesundheit sein muss. Die Entwicklung und Erprobung von neuen Therapie- und Präventionsansätzen in der Alterungsmedizin erfordert vor allem Kenntnis der biologischen Ursachen der Alterung. Komponenten dieser molekularen/biologischen Ursachen können selbst Ziele für neue Therapieansätze sein. Sie können gleichzeitig als Marker zur Beurteilung der Wirksamkeit von präventiven Ansätzen im Bereich Lebensführung und Ernährung verwendet werden. Der erhöhte Anteil alter Menschen in der Gesellschaft wirft auch gesellschaftliche und ökonomische Probleme auf. Altersforschung kann daher nicht auf den Bereich der Biomedizin beschränkt sein, sondern erfordert die Zusammenarbeit verschiedenster wissenschaftlicher Disziplinen. Das Ziel des Forschungsverbunds ist es, die biologischen und gesellschaftlichen Grundlagen des Alterungsprozesses und deren Wechselwirkungen aufzuklären, um hierdurch neuartige Interventions- und Anpassungsstrategien zu entwickeln, die gesundes Altern nachhaltig fördern. Entsprechend ist das Forschungsprogramm in zwei Schwerpunkte gegliedert: (1.) Die Erforschung der biologischen und gesellschaftlichen Grundlagen des Alterns, (2.) die Entwicklung und Bewertung von nachhaltigen Interventions- und Anpassungsstrategien. Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes „Gesundes Altern“ sind Prof. Dr. Jean Krutmann, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für umweltmedizinische Forschung, Düsseldorf, und Prof. Dr. K. Lenhard Rudolph, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut, Jena. Der Verbund vereint derzeit 22 Leibniz-Institute und ist für weitere Forschungseinrichtungen offen. Beteiligte Einrichtungen am Leibniz-Forschungsverbund „Gesundes Altern“ Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften (ARL), Hannover Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung (BIPS), Bremen Deutsches Diabetes-Zentrum - Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (DDZ) Deutsches Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE), Bonn Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE), Potsdam-Rehbrücke Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Frankfurt a. M. und Berlin Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin Deutsches Primatenzentrum - Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ), Göttingen Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN), Dummerstorf Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI), Jena Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP), Berlin Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut (HKI), Jena Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH (ILS), Dortmund Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), Dresden Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS), Dortmund und Berlin Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gGmbH (IUF) Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), Berlin Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim

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