Wie kann ich selbst zur Hirnforschung beitragen?

Bei unserer Forschung sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen!

Wir suchen deshalb für unsere Humanstudien große und kleine, alte und junge Probanden, die bei unseren Experimenten mitmachen möchten.


 

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig!

Ihre Daten werden vertraulich behandelt und pseudonymisiert erfasst.

Die Auswertung Ihrer Daten erfolgt somit vollkommen anonymisiert.

Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, prüfen wir mit Ihnen die Ein- und Ausschlusskriterien für die jeweilige Studie.

 

 

 

 

An welchen Studien können Sie aktuell teilnehmen?

  • Studie zum Zusammenhang von Gedächtnis und Immunsystem

    Studie zum Zusammenhang von Gedächtnis und Immunsystem

    Worum geht es bei der Studie?

    Es geht um die Frage, warum sich manche Menschen Sachen besser merken können oder in bestimmten Situationen schneller reagieren als andere. Die Wissenschaftler untersuchen, welchen Einfluss dabei bestimmte Botenstoffe des Immunsystems auf diese Fähigkeiten haben.
     

    Wer kann mitmachen?
    Wir suchen gesunde Probanden im Alter zwischen 50 und 80 Jahren ohne psychiatrische, neurologische oder schwere chronische Erkrankungen. Interessenten sollten Rechtshänder sein. Außerdem sollte es keine Gründe geben, die gegen eine MRT-Messung sprechen, zum Beispiel Herzschrittmacher, Gelenkprothesen oder Retainer.
     

    Wie kann man sich anmelden?
    Es gibt zwei Möglichkeiten, um Kontakt aufzunehmen: per E-Mail unter altersstudie(at)lin-magdeburg.de oder per Anrufbeantworter unter 0391-626392291 (bitte Namen, Geburtsdatum und Kontaktdaten für einen Rückruf angeben).

    Ansprechpartner sind Matthias Raschick und Annika Schult. Studienleiter ist Björn Schott.
     

    Wie viel Zeit müssen die Probanden einplanen?
    Die Probanden sollten mit je 3 Stunden an 2 aufeinanderfolgenden Tagen rechnen.

    Am ersten Tag muss der Proband Fragebögen zur Gesundheit und MRT-Tauglichkeit ausfüllen sowie kleine Tests mit verschiedenen Aufgaben am Computer durchfuhren, die die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis, die Reaktionszeit und die Konzentrationsfähigkeit untersuchen. Außerdem wird dem Studienteilnehmer eine kleine Menge an Blut abgenommen.

    Am zweiten Tag folgt dann die Untersuchung im Kernspintomografen (MRT), die etwa 50 Minuten dauert. Dabei werden die Aktivierungsmuster im Gehirn bei der Lösung einer einfachen Aufgabe gemessen. Danach folgen noch einige Fragebögen und Tests am Computer.
     

    Wann und wo findet das Experiment statt?
    Nach individueller Terminabsprache am Leibniz-Institut für Neurobiologie in der Brenneckestr. 6 in Magdeburg.
     

    Welchen Nutzen zieht der Proband aus der Untersuchung?
    Der Proband erhält eine Rückmeldung zu seinen Testergebnissen und kann sich mit anderen Altersgenossen vergleichen. Außerdem erhält der Teilnehmende im Nachgang ein MRT-Bild seines Gehirns. Zudem gibt es eine Aufwandsentschädigung von 56 Euro.

     

    Kontakt

    Matthias Raschick und Annika Schult
    E-Mail: altersstudie(at)lin-magdeburg.de
    Tel: +49 391 6263 92291 (AB)

  • Aufmerksamkeitsstudien bei Kindern

    Aufmerksamkeitsstudien bei Kindern

    In unseren Kinderstudien untersuchen wir Kinder im Alter von 1-18 Jahren mit unterschiedlichen Methoden. Wir legen alle Studien der zuständigen Ethikkommission zur Prüfung der Unbedenklichkeit vor.


    Was wir messen

    Reaktionszeiten und Treffer
    Wenn wir eine Aufgabe lösen, können wir durch Störgeräusche abgelenkt werden, was unsere Leistung beeinträchtigt. Deshalb messen wir in einigen Studien die Schnelligkeit und Korrektheit von Antworten in einer bestimmten Aufgabe, wenn gleichzeitig störende Ereignisse auftreten.

     

    Elektroenzephalografie (EEG)
    Wir messen hirnelektrische Aktivität – die immer vorhanden ist – mit Elektroden, die auf einer speziell angefertigten Haube befestigt sind, während das Kind eine Aufgabe löst, einen Film schaut oder spielt. Bestimmte Muster in der Hirnaktivität ermöglichen Aussagen über kognitive Prozesse, beispielsweise ob ein Mensch kurzzeitig abgelenkt ist.

     

    Blickbewegungen und Pupillengröße
    Wohin Menschen schauen, wie lange sie etwas betrachten und wie sich dabei ihre Pupillengröße ändert, lässt auf Aufmerksamkeits- und Lernprozesse schließen. Augenbewegungen und Pupillengröße werden mit einer Spezialkamera aufgezeichnet, die in einigem Abstand vor dem Kind platziert wird, während es eine Aufgabe löst.

     

    Kontakt

    Dunja Kunke
    E-Mail: kinderstudien@lin-magdeburg.de
    Tel: +49 391 6263 93431 (AB)

  • Studien zur visuellen Aufmerksamkeit

    Studien zur visuellen Aufmerksamkeit

    Kontakt

    Dr. Mandy Bartsch
    E-Mail: mandy.bartsch@med.ovgu.de
    Tel: +49 391 6263 92381

  • Studien für Patienten mit einer genetischen Bewegungsstörung (Ataxie)

    Studien für Patienten mit einer genetischen Bewegungsstörung (Ataxie)

    Wir rekrutieren kontinuierlich Patienten mit einer genetisch gesicherten zerebellären Ataxie (z.B. spinozerebelläre Ataxien) oder mit einer zerebellären Ataxie, für welche aufgrund des Musters betroffener Familienangehöriger ein dominanter Erbgang vermutet wird (mindestens ein Blutsverwandter in jeder Generation betroffen).

    Wir sind sehr dankbar, dass bisher bereits über 20 Patienten aus ganz Deutschland an unseren Studien teilgenommen haben und sich zur Teilnahme auch an weiteren Studien bereit erklärt haben. Für die Teilnahme gibt es eine Aufwandsentschädigung, zusätzlich zur Erstattung der Fahrtkosten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an max-philipp.stenner(at)med.ovgu.de, Stichwort Ataxie.
     

    Kontakt

    Dr. Max-Philipp Stenner
    E-Mail: max-philipp.stenner(at)med.ovgu.de
    Tel: +49 391 6263 92521

Bürgerforschung zum Gedächtnis

Das Institut für Neurologie und Demenzforschung (IKND) der OVGU hat in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) ein Projekt gestartet, das untersucht, wie sich Grippeerkrankungen und das Schlafverhalten auf unser Gedächtnis auswirken. Hier können Sie Mitmachen!

 

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