30 Mädchen. Fünf Workshops. Ein Tag mitten in der Forschung.

 

30 Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren waren am Girls’ Day bei uns am LIN. Sie haben reingeschaut, nachgehakt und selbst ausprobiert, wie Forschung funktioniert und das mitten im echten Arbeitsalltag.

Fünf Workshops, viele Perspektiven und überall die gleiche Frage: Wie lernt das Gehirn eigentlich?

Im Labor wurde geschnitten, gefärbt und unter dem Mikroskop entdeckt. An anderer Stelle ging es um Verhalten, Daten und darum, wie wir Entscheidungen treffen. Was zunächst groß und komplex klingt, wurde an diesem Tag greifbar. Verständlich. Und nah dran an dem, was jede aus ihrem Alltag kennt: lernen, erinnern, sich orientieren.

Einige der Mädchen kamen direkt aus Magdeburg, andere haben weite Wege auf sich genommen. Die längste Anreise: rund 180 Kilometer aus Walsrode bis in die Brenneckestraße für einen Tag voller Einblicke in mögliche Zukünfte.

Möglich wurde das durch 22 Kolleg:innen, die geplant, vorbereitet und ihre Türen geöffnet haben. Sie haben ihren Arbeitsalltag geteilt, Fragen ernst genommen und gezeigt, wie Forschung wirklich aussieht. Genau darin liegt der Unterschied: wenn Wissenschaft nicht abstrakt bleibt, sondern im direkten Austausch erlebbar wird.

Was bleibt, sind Neugier und neue Perspektiven. Und vielleicht bei der einen oder anderen der Gedanke: Könnte das auch mein Weg sein?

Ganz konkret zeigt sich das auch im Nachgang: Viele Praktikumsanfragen. Ein starkes Signal dafür, was solche Tage auslösen können. Und auch für uns der Moment, den eigenen Alltag noch einmal neu zu sehen und festzustellen, wie viel Relevanz und Faszination darin steckt.

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