Understanding the Learning Brain
Ein Symposium zu Ehren von Henning Scheich
10. November 2026 | Leibniz-Institut für Neurobiologie, Magdeburg
Wie lernt das Gehirn? Was ermöglicht es ihm, sich anzupassen, sich zu erinnern und die Welt zu verstehen?
Diese Fragen prägten das wissenschaftliche Wirken von Prof. Dr. Henning Scheich (1942–2025), dem Gründungsdirektor des Leibniz-Instituts für Neurobiologie in Magdeburg. Seine Forschung trug dazu bei, Lernen, Gedächtnis und Plastizität des Gehirns als zentrale Fragestellungen der Neurowissenschaften in Magdeburg und darüber hinaus zu etablieren. Zu seinen Ehren veranstaltet das LIN ein wissenschaftliches Symposium, das sich dem lernenden Gehirn, seinen Mechanismen, seiner Geschichte und seiner Zukunft widmet.
„Lernen ist ein Prozess der Umstrukturierung – langsam, fragil und begleitet von Pausen und Fehlern.“ (Henning Scheich)
Henning Scheichs Verständnis von Lernen geht über das Labor hinaus. Es beschreibt, wie sich Gehirne anpassen, wie sich wissenschaftliche Ideen entwickeln und wie Institutionen wachsen. Das Symposium nimmt diesen Gedanken als Ausgangspunkt: Es bringt langjährige Kollegen, Weggefährten und Nachwuchsforscher zusammen, um sein Werk zu würdigen, indem die Fragen weitergeführt werden, die es geprägt haben.
Das Programm umfasst wissenschaftliche Sitzungen, Zeit für den persönlichen Austausch und eine Podiumsdiskussion mit den Autoren des Manifests „Eleven Leading Neuroscientists on the Present and Future of Brain Research“ aus dem Jahr 2004, das in Gehirn & Geist veröffentlicht wurde.
Die Anmeldung ist kostenlos.
Die offizielle Konferenzsprache ist Englisch.
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↗ Kontakt: symposium-scheich(at)lin-magdeburg.de
Über das Symposium
Henning Scheichs Arbeit verband grundlegende Fragen der Hirnforschung mit einer weitreichenden Vision für Wissenschaft, Forschungsinfrastruktur und wissenschaftlichen Austausch. Als Gründungsdirektor des LIN trug er dazu bei, einen Ort zu schaffen, an dem Lernen, Gedächtnis und Plastizität des Gehirns interdisziplinär erforscht werden konnten.
Dieses Symposium würdigt dieses Vermächtnis, indem es den Blick in die Zukunft richtet. Was wissen wir heute über das lernende Gehirn? Welche Fragen sind noch offen? Und wie kann die nächste Generation von Neurowissenschaftlern auf den Ideen, Methoden und Debatten aufbauen, die das Fachgebiet geprägt haben?
Vorläufiges Programm | Eingeladene Referent:innen | |
| 11:00 – 12:00 | Begrüßung | Kasia Bieszczad, New Brunswick |
| 12:00 – 13:00 | Session 1 | Maria Chait, London |
| 13:00 – 14:00 | Mittagspause | Jean Marc Edeline, Paris |
| 14:00 – 16:00 | Session 2 | Christian E. Elger, Bonn |
| 16:00 – 16:30 | Kaffeepause | Angela D. Friederici, Leipzig |
| 16:30 – 18:00 | Session 3 | Onur Güntürkün, Bochum |
| 18:00 – 19:30 | Podiumsdiskussion | Markus Jeschke, Göttingen |
| 19:30 - 20:00 | Schlussworte | Christof Koch, Seattle |
| 20:00 | Empfang am LIN | Kishore Kuchibhotla, Baltimore |
| Heiko J. Luhmann, Mainz | ||
| Randolf Menzel, Berlin | ||
| Hanna Monyer, Heidelberg | ||
| Michelle Moerel, Maastricht | ||
| *Frank Ohl, Magdeburg | ||
| *Stefan Remy, Magdeburg | ||
| Frank Rösler, Marburg | ||
| Wolf Singer, Frankfurt | ||
| Christoph von der Malsburg, Frankfurt | ||
| Benedikt Zoefel, Toulouse | ||
| * bestätigt |



