Medizin-Doktoranden Annika Schult und Matthias Raschick

In einer Studie wollen die zwei Medizin-Doktoranden Annika Schult und Matthias Raschick untersuchen, warum sich manche Menschen gewisse Inhalte besser merken können oder in bestimmten Situationen schneller reagieren als andere.

Dafür suchen die beiden Doktoranden gesunde Testpersonen im Alter zwischen 50 und 80 Jahren ohne psychiatrische, neurologische oder schwere chronische Erkrankungen. Interessenten sollten deutschsprachig und Rechtshänder sein. Außerdem sollte es keine Gründe geben, die gegen eine MRT-Messung sprechen, zum Beispiel ein Herzschrittmacher, Gelenkprothesen, Tattoos oder ein Retainer.

Um sich anzumelden können Interessierte entweder eine E-Mail an altersstudie(at)lin-magdeburg.de schreiben oder auf dem Anrufbeantworter unter der Nummer 0391 626 392 291 ihren Namen, ihr Geburtsdatum und die Kontaktdaten für einen Rückruf angeben.

Die Probanden sollten mit je drei Stunden an zwei Tagen innerhalb einer Woche rechnen. Am ersten Tag müssen die Versuchspersonen Fragebögen ausfüllen und anschließend kleine Tests am Computer durchführen, die das Gedächtnis und die Reaktionszeit untersuchen. Außerdem wird den Teilnehmenden eine kleine Menge an Blut abgenommen. Am zweiten Tag erfolgt dann die Untersuchung im Kernspintomografen, dem MRT. Die Untersuchung dauert ungefähr 50 Minuten. Im Anschluss erhalten die Testpersonen erneut verschiedene Fragebögen und müssen einige Tests am Computer absolvieren.

Das Experiment findet nach individueller Terminabsprache am Leibniz-Institut für Neurobiologie in der Brenneckestraße 6 statt. Alle Teilnehmenden erhalten neben der Rückmeldung zu ihren Testergebnissen, zusätzlich ein MRT-Bild ihres Gehirns und eine Aufwandsentschädigung von 56 Euro.

Das Projekt ist Teil des interdisziplinären Forschungsverbundes „Autonomie im Alter" und wird von dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

Diese Seite teilen: