Gruppenbild nach der Unterzeichnung des Vertrags für die Kooperation zwischen Leibniz-Institut für Neurobiologie und Fachhochschule Magdeburg-Stendal

Nach der Unterzeichnung (v.l.): Prof. Dr. Frank Ohl, Leiter der Abteilung Systemphysiologie des Lernens am LIN, Prof. Dr. Wolfgang Maiers, Dekan des Fachbereiches Angewandte Humanwissenschaften, Prof. Dr. Anne Lequy, Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Prof. Dr. Eckert Gundelfinger, Geschäftsführender Direktor des LIN, und Dr. Michael Lehmann, Stiftungsratsvorsitzender LIN (Foto: Matthias Piekacz).

Zum Vorteil der Neurobiologie und der frühkindlichen Förderung

Am 15. Mai 2017 unterzeichneten die Hochschule Magdeburg-Stendal und das Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg (LIN) einen umfangreichen Kooperationsvertrag. Die Hochschule und das Institut beabsichtigen, zu beiderseitigem Vorteil auf dem Gebiet der Neurobiologie zusammenzuarbeiten.

Erste Schritte umfassen die Zusammenarbeit des LIN mit dem Stendaler Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften der Hochschule. Ein Ziel besteht darin, das Lernen als Phänomen ganzheitlich anzugehen. Hierfür passen die Kompetenzen des Fachbereichs im Forschungsfeld Frühe Bildung und die des LIN in Bezug auf die neurowissenschaftlichen Grundlagen von Lernen, Aufmerksamkeit und Motivation bestens zusammen. Der Vertrag sei eine hervorragende Grundlage für die gemeinsame Forschung, findet Prof. Dr. Eckert Gundelfinger, Geschäftsführender Direktor des LIN. Er betont, dass neben der historisch gewachsenen und äußerst erfolgreichen Zusammenarbeit des LIN mit der Otto-von-Guericke-Universität nun mit der Hochschule ein weiterer wichtiger Standortpartner für die Kooperation gewonnen werden konnte. Laut Hochschulrektorin Prof. Dr. Anne Lequy ist es gelungen, Barrieren zwischen Angewandter und Grundlagenforschung zu überspringen. Darüber hinaus freut sie sich über die Ergebnisse der gemeinsamen Forschungsaktivitäten insbesondere im Bereich der Kindheits- und Humanwissenschaften, die am Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) der Hochschule erforscht werden.

Die Zusammenarbeit umfasst den wissenschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch, aber auch konkrete gemeinsame Forschungsvorhaben und -projekte, z.B. in Kindertagesstätten, die Ausbildung in neurowissenschaftlichen Disziplinen sowie gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen. Die beiden Einrichtungen werden ihre Forschung auf dem Gebiet der kognitiven Entwicklung aufeinander abstimmen und sich gegenseitig über ihre diesbezüglichen Forschungsvorhaben/-ergebnisse unterrichten.

Das jeweilige Forschungspotential der Vertragspartner soll insbesondere dazu genutzt werden, Grundlagenforscher, Anwendungsforscher und Anwender zusammenzubringen und gemeinsame oder aufeinander abgestimmte Forschungsprojekte zu akquirieren und zu bearbeiten.

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